logo
  • +49 511 879-89-204
    +38 097 604-11-74
    +38 097 604-12-57
    • 12 SEP 17
    Diskussion: Soll die Leihmutterschaft legalisiert werden?

    Diskussion: Soll die Leihmutterschaft legalisiert werden?

     

    Am 7. September 2017  führte das Schweizer Radio SRF 1 eine «Forum»-Diskussion durch zum Thema:

    „Soll die Leihmutterschaft in der Schweiz legalisiert werden?“

    Leihmutterschaft und Eizellspende bleiben aus rechtlichen Gründen bisher den ungewollt kinderlosen Paaren in der Schweiz verwehrt. Erstaunlicherweise aber ist seit dem 1.9.2017  in der Schweiz die Präimplantationsdiagnostik PID erlaubt.

    Was uns besonders gefreut hat: Eine unserer „Wunschmütter“ aus der Schweiz hat auch an der Diskussion teilgenommen.

    Sie berichtete über ihren unerfüllten Kinderwunsch, den sie als Belastung empfunden habe. Die sei eine schlimme Lebenslage mit vielen Hochs und Tiefs gewesen.

    Frau W. ist jetzt stolze Mama von zwei Töchterchen. Im «Forum» hat sie sich sehr anerkennend zum Thema Leihmutterschaft geäußert und beschrieben, wie glücklich sie jetzt ist. Hier einige Details:

    Antwort auf  die Frage, ob sie  Skrupel oder Zweifel gehabt habe, nachdem sie sich für die Leihmutterschaft in der Ukraine entschieden habe:

    „Kinderwunsch ist größer und wichtiger, ich habe nicht  eigentlich daran gezweifelt, dass da irgendwas schief geht, dass die Leihmutter die Kinder nicht hergibt oder irgendwas passiert. Das stellt man irgendwo in den Hintergrund, der Kinderwunsch ist so stark, da ist man zu fast allem bereit.“

    „Das ist so ein inniger Wunsch, das kann man nicht einfach wegstecken. Und wenn man dann den Schritt nicht macht, braucht man später auch psychologische Betreuung.“

    Und zur Frage, ob man die Leihmutterschaft in der Schweiz legalisieren soll, sagte sie:

    „Unbedingt, unbedingt..“

    Über Tests und Untersuchungen der Babys auf Behinderungen hin haben unsere Wunschmutter und die Moderatorin auch gesprochen. Die Situation ist ähnlich wie es in  der Schweiz ist.

    “ In der 20. Woche ,glaub ich, haben sie die Tests gemacht und wenn etwas gewesen wäre, wäre es zum Abort, zur Abtreibung gekommen. Wenn man nichts bis zur Geburt gesehen hätte: hatten wir uns verpflichtet, das Kind abzunehmen. Das ist im Vertrag geregelt. “

    Wir freuen uns sehr, dass unsere erlaubte Leihmutterschaft  viele Schweizer zu  den Eltern gemacht hat und noch machen wird.

    Die ganze Diskussion hier verfügbar:

    https://www.srf.ch/radio-srf-1/radio-srf-1/diskussion-soll-die-leihmutterschaft-legalisiert-werden?ns_source=web&srg_sm_medium=fb?ns_source=web&srg_sm_medium=fb