Leihmutterschaft – ein Geschenk der modernen Wissenschaft

Der Begriff „Leihmutterschaft“ ist verwendet, wenn eine Frau einverstanden ist ihre Gebärmutter zu „verleihen“, um anstelle einer anderen Frau ein Kind zur Welt zu bringen. Dies gibt unfruchtbaren Paaren die Möglichkeit, ein eigenes Kind zu bekommen. Dank diesem Geschenk der modernen Wissenschaft können homosexuelle Paare und auch ledige Männer und Frauen ihren Traum erfüllen.

Die angehenden Eltern ziehen Leihmutterschaft durch aufgrund der vielen Ursachen heran: mehrmalige Fehlgeburten, Hysterektomie, gefährlich erhöhter Blutdruck, Herz- oder Lebererkrankungen u. a.

Es gibt zwei Arten von Leihmutterschaft: absolute und partielle Leihmutterschaft. Eine partielle Leihmutter ist eine Frau, die ihre eigene Eizelle spendet und trägt dann das Kind aus. Die Eizelle der Leihmutter ist durch künstliche Befruchtung mit dem Samen des Vaters oder des Samenspender befruchtet. Eine absolute Leihmutter ist nicht biologisch oder genetisch mit dem Kind verbunden. Schwangerschafts-Träger werden durch den Prozess der In-vitro-Befruchtung schwanger, ein Embryo oder Embryonen aus den Eizellen und Spermien der künftigen Eltern werden (oder gespendeten Eizellen und Spermien der Eizellen- und Samenspender) in die Gebärmutter implantiert.

Leihmutterschaft ist eine der teuersten Wege der Lösung des Unfruchtbarkeitsproblems. Nicht alle Paare dies leisten können. In einem entwickelten Land liegen die gesamten Kosten für das Leihmutterschaftsprogramm zwischen $ 50.000 und $ 100.000. In solchen Entwicklungsländern wie Indien sind die Kosten nur etwas niedriger.

Stellungnahme für Leihmutterschaften ist in verschiedenen Ländern ziemlich widersprüchlich. In der Schweiz, in Deutschland, in Österreich, in Dänemark und in Schweden sind Leihmutterschaften verboten, in Spanien sind Leihmutterschaften nicht verboten, aber Leihmutterschaftsverträge sind nichtig. In Belgien und Griechenland sind Leihmutterschaften erlaubt. Auch in den Vereinigten Staaten sind Leihmutterschaften unter anderem für homosexuelle Paare möglich und werden in Anspruch genommen.

Ebenso sind in Großbritannien, Israel, Indien, Georgien, Australien, Spanien und in den Niederlanden Leihmutterschaften erlaubt. Seit 2002 sind die Leihmutterschaften, sowie die Leihmutterschaft in Kombination mit Ei-/Samenspende in der Ukraine legal. Leihmutterschaft ist offiziell durch Paragraf 123 des Familienrechts der Ukraine und die Richtlinie 771 des Gesundheitsministeriums der Ukraine geregelt. Nach dem Gesetz hat ein Spender oder eine Leihmutter keine elterlichen Rechte. Das geborene Kind ist rechtlich das Kind der zukünftigen Eltern.